NEUERSCHEINUNG: Menschmaschinen

Ein Roman über unsere soziale Zukunft: Die völkisch-rechtspopulistischen Parteien regieren Europa, doch angesichts eines entgrenzten Marktfundamentalismus bedeutet das nicht viel. Jeder kämpft nur für sich selbst. Eine durchgehende staatliche Verwaltung existiert nicht. Zudem ist die EU nur mehr Vasall eines übermächtigen Chinas, dazu eingezwängt zwischen USA und Russland, die beide von totalitären Machthabern beherrscht werden und sich in kriegerischer Konkurrenz gegenüberstehen. Allen Menschen ist ein Chip implantiert (die sogenannte Interier Console [IC]), durch den sie beständigen Zugang zum Allnetz haben. Mittels 3-D-Druckern stellen sie fast alle Gegenstände des täglichen Bedarfs selbst her, wenn sie sich das leisten können. Denn Jobs und damit die Möglichkeit, etwas über die karge Grundsicherung hinaus verdienen, gibt es bloß noch wenige. Androiden und genetisch erzeugte Spezialisten sorgen für zusätzlichen Druck auf dem stark reduzierten Arbeitsmarkt.
In diesem Szenario findet sich der zwanzigjährige Marcos plötzlich wieder – als wäre er aus dem All gefallen: Er weiß nichts über sich, sein Gedächtnis scheint wie ausgelöscht. Er macht sich auf die Suche nach seiner Identität durch die gigantische Techno-Großstadt RheinRuhr, die vom früheren Dortmund bis nach Liège reicht. Dabei helfen ihm die junge Frau Tonya und der zwielichtige Detektiv Berlinguer. Beide scheinen eigene Interessen zu verfolgen. Trauen kann Marcos niemandem. Alle Spuren führen zum Genetik-Riesen TransGen Inc., hier wird Marcos eine schockierende Entdeckung machen und die Wahrheit über seine Herkunft erfahren.








